Berufsbild Treuhänder

Der Inhaber des Fachausweises Treuhand ist in der Lage, eine  qualifizierte Funktion im gesamten Aufgabenbereich des Treuhandwesens zu übernehmen. Er ist gewohnt, selbständig zu arbeiten. Er kann Kunden,  vor allem solche aus dem Bereiche der privaten Haushalte und der  KMU-Betriebe, umfassend beraten.

Treuhänder/innen führen und revidieren Buchhaltungen, erstellen und interpretieren Jahresabschlüsse. Sie beraten Privatpersonen sowie juristische Personen zu Fragen rund um die Buchhaltung, den Rechnungsabschluss, die Steuererklärung/-planung, die Buchprüfung, Firmengründungen, Nachfolgeregelungen und Liegenschaftsverwaltungen.

Treuhänder/innen sind Fachleute mit vertieften Kenntnissen im betrieblichen und finanziellen Rechnungswesen. Sie erstellen Betriebs und Kostenrechnung mit Deckungsbeitragsrechnungen, Gewinn- und Erfolgsrechnungen sowie Bilanz, Investitionsrechnung und Finanzierung. Sie beurteilen und analysieren die Auswertungen aus verschiedenen Blickwinkeln, schlagen den Verantwortlichen betriebliche Massnahmen vor und beraten diese bei der Umsetzung.

Die Berufsprüfung für Treuhand  verlangt neben dem theoretischen Wissen eine vertiefte praktische  Berufserfahrung. Das Prüfungsniveau setzt die Fähigkeiten zu  gedanklichem Durchdringen von Problemen und anspruchsvollen Aufgaben  sowie zu analytischer und vernetzter Denkweise voraus. Das verständliche Formulieren und das Präsentieren von einfacheren schriftlichen und  mündlichen Berichten gehören dazu.